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Montag, 15. Dezember 2025

Warum 2025 das Jahr war, in dem gute Arbeit allein nicht mehr gereicht hat

 

Warum 2025 das Jahr war, in dem gute Arbeit allein nicht mehr gereicht hat

Die folgenden drei Beiträge gehören zusammen.

Sie sind keine lose Sammlung von Gedanken, sondern eine fachliche Einordnung dessen, was sich in Therapiepraxen seit Jahren aufbaut und 2025 offen gezeigt hat.

Der erste Beitrag blickt bewusst zurück:
Nicht nostalgisch, sondern analytisch.

Er ordnet ein, warum 2025 für viele Praxen kein Krisenjahr war –
aber ein Wendepunkt.

Nicht, weil plötzlich schlechter gearbeitet wurde.
Sondern weil sich die Spielregeln verändert haben.

2025 war kein Zusammenbruch. Es war ein Aufwachen.

Viele Praxen haben 2025 funktioniert.
Volle Terminpläne. Kaum Leerlauf. Wartelisten.

Und trotzdem war da dieses leise Gefühl:
Es wird enger. Anstrengender. Unsicherer.

Nicht, weil plötzlich schlechter gearbeitet wurde.
Sondern weil sich der Rahmen verändert hat.

Ich kenne dieses Gefühl gut – nicht aus Beraterfolien, sondern aus meiner eigenen Zeit als selbstständige Physiotherapeutin.
2025 hat endgültig gezeigt:
Gute Arbeit allein sorgt nicht mehr automatisch für Stabilität.

Qualität entscheidet nicht mehr allein, Sichtbarkeit entscheidet vorher

Patientinnen und Patienten wählen heute anders.
Nicht erst im Erstgespräch.
Nicht erst beim Betreten der Praxis.

Die Entscheidung fällt online, oft Tage oder Wochen vorher.

Balkendiagramm auf blauem Hintergrund zeigt die wahrgenommene Relevanz von guter Arbeit, Empfehlungen und Online-Sichtbarkeit bei der Praxiswahl. Die Grafik verdeutlicht, dass Online-Sichtbarkeit in der Vorauswahl eine entscheidende Rolle spielt, obwohl Qualität und Empfehlungen hoch bewertet werden.


Was diese Grafik zeigt, ist unbequem, aber real:
Gute Arbeit und Empfehlungen sind stark, doch die Vorauswahl passiert über Sichtbarkeit.

👉 An dieser Stelle kannst du vertiefen, warum Positionierung und Sichtbarkeit zusammengehören und weshalb „ein bisschen posten“ nicht reicht.

Laut Google-Studien vergleichen rund 70 % der Patient:innen Gesundheitsanbieter online, bevor sie Kontakt aufnehmen.

Viele Praxisinhaberinnen und Inhaber merken an diesem Punkt, dass ihnen nicht Wissen fehlt, sondern Orientierung.


Dafür habe ich mein kostenloses E-Book geschrieben: 

Weniger Stress, mehr Sichtbarkeit-der Social Media Guide für Physiotherapeuten

Als Einordnung, nicht als Anleitung.

2025 hat den wirtschaftlichen Druck nicht erzeugt sondern nur sichtbar gemacht

Der Druck war schon da.
2025 hat ihn nur nicht mehr kaschiert.

Steigende Kosten, fehlende Mitarbeitende, mehr Vergleichbarkeit –
gleichzeitig sinkt die Loyalität auf Bewerber- und Patientenseite.

Liniendiagramm auf blauem Hintergrund zeigt den zunehmenden wirtschaftlichen Druck auf selbstständige Therapiepraxen in den Jahren 2020 bis 2025. Die Kurve verdeutlicht eine kontinuierliche Belastungszunahme durch Faktoren wie steigende Kosten, Personalmangel und wachsende Vergleichbarkeit.

Diese Entwicklung ist kein Gefühl, sondern belegbar.
Der Fachkräftemangel verschärft sich und unsichtbare Praxen verlieren doppelt: bei Bewerbungen und bei Wunschpatienten.

👉  Copy and Past Beiträge sind ein großes Thema, hier zeige ich dir, was solche Beiträge bewirken können.

Vertrauen entsteht heute, bevor jemand deine Praxis betritt

Früher entstand Vertrauen im Behandlungsraum.
Heute entsteht es auf dem Smartphone.

Der Online-Auftritt ersetzt kein persönliches Gespräch –
aber er entscheidet, ob es überhaupt dazu kommt.


Kreisdiagramm auf blauem Hintergrund zeigt, wo Vertrauen in Therapiepraxen heute entsteht: 45 % durch den Online-Auftritt, 35 % durch Empfehlungen und 20 % durch den Erstkontakt vor Ort. Die Grafik verdeutlicht, dass Vertrauen zunehmend vor dem persönlichen Kontakt aufgebaut wird.

Diese Grafik macht klar:
Vertrauen beginnt für viele Menschen vor dem ersten Kontakt – durch Haltung, Klarheit und Persönlichkeit im Online-Auftritt.

👉 Wie entsteht Vertrauen online und warum austauschbare Profile verlieren.

Was viele 2025 verstanden haben und manche noch verdrängen

2025 war kein Jahr für Panik.
Es war ein Jahr der Erkenntnis:

  • Sichtbarkeit ist kein Extra mehr

  • Positionierung ist kein Luxus

  • Hoffnung ersetzt keine Strategie

Ich habe früher selbst gedacht:
Unsere Arbeit spricht für sich.

Das tut sie auch.
Aber nur bei denen, die schon da sind.

Fazit

2025 war das Jahr, in dem klar wurde:
Sichtbarkeit ist kein Marketingtrend.
Sie ist ein Führungsinstrument.

Und sie entscheidet darüber,
wie stabil eine Praxis morgen wirklich steht.

Sichtbarkeit ist keine Spielerei.
Sie ist heute Überlebensfaktor für selbstständige Praxen.

Ausblick auf Beitrag 2

Dieser Beitrag hat beschrieben, warum gute Arbeit allein heute nicht mehr ausreicht.
Er hat die strukturellen Veränderungen sichtbar gemacht, die viele Praxen seit 2025 spüren, oft, ohne sie klar benennen zu können.

Der nächste Beitrag geht einen Schritt weiter.
Er stellt nicht die Praxisstrukturen in den Mittelpunkt, sondern einen Faktor, der im therapeutischen Kontext lange als selbstverständlich galt: Vertrauen.

Dabei geht es nicht um Nähe oder Sympathie,
sondern um die Frage, wann und wo Vertrauen heute tatsächlich entsteht –
und warum viele Praxen an genau dieser Stelle an Wirkung verlieren, ohne es zu merken.

Er erscheint am Montag, 22.12.25. Folge mir einfach, um ihn nicht zu verpassen.


Mittwoch, 11. Juni 2025

Zukunft sichern: Warum wirtschaftliches Denken & Social Media in die Physiotherapie-Ausbildung gehört

 


Zukunft sichern: Warum wirtschaftliches Denken & Social Media in die Physiotherapie-Ausbildung gehört

Die Herausforderung: Ein Beruf am Limit

Physiotherapeut:innen sind hochqualifizierte Fachkräfte. Sie lindern Schmerzen, verbessern Beweglichkeit und fördern Selbstständigkeit – Tag für Tag. Doch trotz ihrer Systemrelevanz gehört ihr Beruf zu denjenigen mit der höchsten Drop-out-Quote im Gesundheitswesen. Viele verlassen nach wenigen Jahren frustriert die Praxis – physisch, psychisch und wirtschaftlich ausgebrannt.

Zahlen belegen: Ein beträchtlicher Anteil der Absolventen arbeitet nach 10 Jahren nicht mehr im Beruf. Die Ursachen sind vielfältig – aber in den meisten Studien kristallisieren sich folgende Hauptgründe heraus:

  • Unzureichende Vergütung (v. a. durch Kassen)

  • Körperliche Überlastung

  • Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten

  • Bürokratischer Druck

  • Mangelnde Wertschätzung

  • Fehlende wirtschaftliche Kompetenzen



Erste Grafik die zeigt, wie viele Physiotherapeutinnen nach 10 Jahren noch im Beruf tätig sind (geschätzt) und wie viele den Beruf aufgegeben haben. 



Zweite Grafik mit den häufigsten Gründen, warum Physiotherapeutinnen ihren Beruf aufgeben. 

Doch was wäre, wenn man die Wurzel des Problems schon in der Ausbildung angehen könnte?

Die These: Wirtschaftskompetenz und Sichtbarkeit retten den Beruf

Wenn Physiotherapeuten nicht nur therapeutisch, sondern auch strategisch und unternehmerisch denken, ändert sich alles:

  • Sie arbeiten mit den Patienten, die zu ihnen passen

  • Sie positionieren sich sichtbar im lokalen Markt

  • Sie bauen sich ein stabiles wirtschaftliches Fundament auf

  • Sie holen sich die richtigen Mitarbeitenden, statt verzweifelt zu suchen

Diese Kompetenzen entstehen nicht zufällig – sie müssen gezielt vermittelt werden. Und genau hier liegt der Hebel: in der Ausbildung.

1. Wirtschaftliches Denken als Schlüssel zur Selbstbestimmung

Viele Physiotherapeutinnen starten in den Beruf mit dem Wunsch, Gutes zu tun – und landen in der Realität aus Mini-Honoraren, 14-Stunden-Tagen und finanzieller Unsicherheit.

Ein wirtschaftlich geschulter Blick würde helfen:

  • Leistungen realistisch kalkulieren

  • Zusatzangebote entwickeln

  • Abrechnung strategisch planen

  • Honorarmodelle für Selbstzahler aufbauen


Dritte Grafik zur Bedeutung wirtschaftlichen Denkens in der Physiotherapie. Sie zeigt anschaulich, wie wichtig unternehmerische Kompetenzen für nachhaltigen Berufserfolg eingeschätzt werden.

Nicht jeder muss selbstständig werden – aber jeder sollte verstehen, wie wirtschaftliche Nachhaltigkeit entsteht.

„Wirtschaftliches Denken ist keine Gier – es ist die Grundlage dafür, überhaupt langfristig helfen zu können.“

2. Social Media als modernes Werkzeug für Sichtbarkeit & Recruiting

Social Media ist mehr als Werbung – es ist ein Spiegel deiner Praxisphilosophie.


Vierte Grafik zur Nutzung und dem Potenzial von Social Media in der Physiotherapie. Sie zeigt deutlich, dass zwar viele das Potenzial erkennen – aber nur wenige es wirklich strategisch nutzen.

Wer online sichtbar ist, kann:

  • Vertrauen aufbauen schon vor dem Erstkontakt

  • Wunschpatienten gewinnen, die für Qualität zahlen

  • Mitarbeitende ansprechen, die zum Team und zur Vision passen

  • sich als Marke in der Region etablieren

Das funktioniert nur, wenn man es nicht dem Zufall überlässt, sondern lernt:

„Ohne Sichtbarkeit keine Wahl. Ohne Wahl keine Strategie. Ohne Strategie: Dauerstress.“

3. Imagewandel und Nachwuchsgewinnung

Wenn junge Menschen sehen, dass Physiotherapeuten:

  • sichtbar,

  • wirtschaftlich erfolgreich und

  • selbstbestimmt arbeiten,

steigt die Attraktivität des Berufs. Weg vom Bild des „helfenden Hamsterrads“, hin zur professionellen, modernen Gesundheitsfachkraft mit Haltung und Vision.


Fünfte Grafik: Sie zeigt, wie junge Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten Social Media zur Jobsuche nutzen – ob aktiv, passiv oder gar nicht.

4. Teamaufbau durch Wertekommunikation

Wer online klar zeigt, wofür die eigene Praxis steht, zieht passende Bewerber an. Das reduziert Fluktuation und erleichtert Onboarding – besonders in einem Berufsfeld, in dem der kulturelle Fit wichtiger ist als in vielen anderen Branchen.

Fazit: Ausbildung neu denken = Beruf zukunftsfest machen

Wirtschaftliches Denken und digitale Präsenz gehören nicht ins Fortbildungsprogramm – sondern in die Grundausbildung.

Denn sie sind keine „Nice-to-haves“, sondern Überlebenskompetenzen für einen Beruf, der endlich bekommen sollte, was er verdient: Sicherheit, Anerkennung und ein wirtschaftlich stabiles Fundament.

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